Trainingslager 2017 Sugiez

Vom Karfreitag bis zum darauffolgenden Mittwoch reiste der Ruderclub Aarburg mit rund 30 Teilnehmern ins Trainingslager nach Sugiez. Wie schon seit einigen Jahren üblich, fand das Trainingslager zusammen mit dem Ruderclub Hallwilersee statt. Dieses Jahr war auch der Ruderclub Olten mit von der Partie. Übernachtet wurde in der Zivilschutzanlage von Sugiez. Sie bot viel Platz und ist komfortabel ausgestattet. Einzig der Steg zum Ein- und Auswassern musste selber gebaut werden.
Die Lage der Unterkunft erwies sich als ideal, denn es konnte je nach Wasserverhältnissen zwischen dem Murtensee und Broye Kanal gewechselt werden. Denn fast täglich machte der Wind das Rudern auf dem Murtensee unmöglich. Zusätzlich sanken die Temperaturen und es gab sogar Schneefall.

Wie sieht so ein Trainingslager-Alltag überhaupt aus? Einerseits haben wir Breitensportler, welche weiterhin ihre Fitness halten oder verbessern möchten und Anfänger, welche zum Teil erst ein paar Mal in einem Ruderboot sassen. Auch das Techniktraining spielte eine wichtige Rolle, um effizient zu rudern. Dazu kommen die Regattierenden und Fortgeschritten, die unter den strengen Augen des Trainerteams viele Kilometer abspulen. Für sie dient das Lager als Vorbereitung für die Saisoneröffnungsregatta in Lauerz.
Auf dem Programm standen pro Tag zwei lange oder intensive Wassereinheiten. Dazu kam ein Rumpf / Stabilisationstraining. Für die Ordnung in der ZSA gab es einen „Ämtliplan“. Jedes Zimmer war einen Tag zuständig, an welchem die Teilnehmenden in der Küche und für die Reinigung der Sanitäranlagen eingeteilt waren. Die Abende standen dann jeweils zur freien Verfügung.

Am Ostersonntag fand ein Besuchsnachmittag für die Eltern und Bekannten statt. Zur Show des Könnens gab es einen kleinen Wettkampf auf dem Wasser. Die Athleten wurden in die Kategorien U15 / Anfänger und Fortgeschrittene unterteilt. Mittels Losglück wurden die Paarungen der Doppelzweier gewählt. Jedes Boot fuhr nun gegeneinander ein Rennen. Das Boot mit den meisten Siegen gewann den Wettkampf in der jeweiligen Kategorie. Anschliessend wurde der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen abgerundet.

Was macht ein Ruderer im Lager nebst trainieren und viel schlafen? Natürlich essen, sehr viel essen! Dafür mussten Stephan und Emma alles geben. Sie kochten und zauberten Tag für Tag feine, abwechslungsreiche Gerichte für uns. Immer war auch ein selbstgemachtes Dessert dabei. Das sorgt für gute Stimmung und Motivation für anstehende Trainingseinheiten.

Geprägt von vielen tollen Erlebnissen war das Lager ein voller Erfolg. Alle Athleten machten grosse Fortschritte. So traten die Ruderer am Mittwochnachmittag trotz des Schneefalls mit guter Laune die Heimreise an. 

Die Bilder vom Lager werden in wenigen Tagen folgen.

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