Die RCA-Club-500-Mitglieder bei ihrer Besichtigung der NEAT-Baustelle in Amsteg, Anfang Juli 2008.


Der Club 500 ist eine Vereinigung von Personen und Firmen inner- und ausserhalb des RCA, die bereit sind, jedes Jahr einen Gönnerbeitrag von mindestens Fr. 500.- zu bezahlen und somit den RCA und den Rudersport aktiv zu unterstützen.
Die Mitglieder des Club 500 werden jedes Jahr zu einem Gönneranlass eingeladen, wo sie sich in einem interessanten Rahmen und bei einem guten Nachtessen treffen und unterhalten können.

Weitere Informationen sind erhältlich bei
Andreas Wüthrich, 079 290 63 54

2008: Besuch der NEAT-Baustelle in Amsteg
Das Ziel des diesjährigen Club 500 Gönnerausflugs war die NEAT-Baustelle in Amsteg und die Gefilde des Vierwaldstättersees. Schon um 12:30 Uhr war Abfahrt ab Bootshaus mit dem VIP-Bus Richtung Innerschweiz. Auch ohne GPS-System fanden wir den Zielort in Amsteg auf Anhieb und wurden zuerst in einem Vortrag in die Hintergründe der NEAT, der Verkehrspolitik und schliesslich in den Bau des Gotthard Basistunnels eingeführt. Das Jahrhundertbauwerk führt 57 km durch die Alpen von Erstfeld nach Biasca und wird ab 2016 für freie Fahrt für Güter- und Personenzüge zwischen Norden und Süden sorgen. Der längste Tunnel der Welt wird in fünf Abschnitten gebaut, insgesamt werden über 153 km Tunnel für die beiden Röhren und Zwischenstollen gegraben. Nach der Einführung konnten wir Helm, Jacke, Stiefel und eine Sicherheitsausrüstung fassen. Dann ging es mit einer Tunnelbahn durch den Zugangsstollen Amsteg etwa 1.5 km tief in den Berg. Auf einem Rundgang in diesem fertig ausgebrochenen Teil konnten wir uns ein Bild über die Dimensionen dieses Riesenbauwerks tief im Berg machen. Was da neben den Tunnelröhren an Hilfsstollen und Kavernen gebaut wird, lässt erahnen, wo die Milliarden von Franken hinfliessen. Nachdem wir die heilige Barbara, die Schutzheilige der Mineure, gehuldigt hatten, führte uns die Tunnelbahn wieder ans Tageslicht. Es bleibt zu hoffen, dass die Geleise im Tunnel mal ’holperfreier‘ verlegt werden, sonst brauchen Zugreisende auch einen Helm. Bei einem kleinen Steh-Apéro beim VIP-Bus konnten wir den Tunnelstaub aus den Kehlen spülen, bevor die Reise über die Axenstrasse entlang dem See nach Weggis weiterging. Im Seehotel Gotthard konnten wir auf der Terrasse am See bei schönstem Wetter ein gediegenes Nachtessen und die herrliche Aussicht auf Bürgenstock und Pilatus geniessen. Zu später Stunde ging dieser tolle Ausflug mit der Rückfahrt ins Bootshaus zu Ende. An dieser Stelle danke ich den Gönnern des Club 500 für ihre grosszügige Unterstützung des RCA und freue mich schon jetzt auf die nächste Reise.

2007: Mittagessen an der Schweizermeisterschaft am Rotsee
In diesem Jahr stand Rudern im Mittelpunkt des Gönneranlasses des Club 500. Für unsere Gönner und ihre Begleitung hatten wir einen Tisch auf der Tribüne am Rotsee anlässlich der Schweizermeisterschaft reserviert. Damit kamen die Mitglieder des Club 500 in den Genuss von spannendem Ruderrennen und konnten das Geschehen aus bester Lage mit verfolgen.  Zur Mittagszeit wurde ein feines Menu serviert, Sport macht schliesslich hungrig. Am Nachmittag fanden die Meisterschaftsrennen der offenen Kategorien statt, wo toller Rudersport geboten wurde. Dank diesem Anlass konnten auch einige alte RCA-ler wieder einmal Regattaluft schnuppern und wurden an gute alte Zeiten erinnert.


2006: Besichtigung des Polizeikommandos Aargau
Anfang November wurden mehrere RCA-Mitglieder ins Polizeikommando nach Aarau vorgeladen. Grund dafür waren keine Gesetzesübertretungen, sondern die Einladung zum Club-500-Anlass 2006. Wir bekamen die Gelegenheit bei der Kantonspolizei Aargau einmal hinter die Kulissen zu schauen und zu erfahren, wie die echten Derricks ihre Fälle lösen.

Die Besichtigung begann mit dem Einblick in die Ausnüchterungszelle, welche effektiv sehr nüchtern gehalten ist. Danach ging es direkt in die Einsatzzentrale, wo alle Polizeitnotrufe entgegengenommen werden. Die Arbeitsplätze sind mit modernsten Informatiksystemen ausgerüstet und erlauben den verantwortlichen Einsatzleitern jederzeit den Überblick über laufende Einsätze, die Position von Patroullien und weitere wichtige Informationen. Um uns dies zu demonstrieren wurde ein fiktiver Verkehrsunfall aufgenommen, just vor der Liegenschaft von Manfred Frey, der diesen Vorfall natürlich korrekt und pflichtbewusst meldete. Dies zeigte eindrücklich die Kette von Massnahmen, die von zentraler Stelle her ausgelöst und koordiniert werden. Anschliessend wurden auch noch die Personalien und Ausweise von Manf per Computer überprüft - wie erwartet hatte er eine „weisse Weste“ und konnte die Besichtigung mit uns fortsetzen. Als während den Ausführungen am Platz nebenan die Meldung ein  Geiselnahme-Alarm einging, wurde es dann für kurze Zeit richtig hektisch im Raum. Nach drei Minuten, als die erste Streife vor Ort war, stellte sich aber heraus, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte. Weiter ging unsere Besichtigung im Einsatzraum des Krisenstabs, dann konnten wir sehen wie Fingerabdrücke und DNA-Proben genommen und die berühmten Verbrecherfotos gemacht werden. Eindrücklich war auch der Schiesskeller, wo die Kapo mit Hilfe einer Videowand ihre Polizisten möglichst realitätsnah auf Ernstfälle vorbereitet. Der Abschluss dieser interessanten und sehr offenen Führung bildete der Rundgang im Poizeimuseum, wo wir einige Relikte der Kriminalgeschichte des Kanton Aargaus bestaunen konnten.

Nachdem unser Hunger an Information gestillt war, verschoben wir ins Restaurant Mürset an der Aarauer Riviera. In der Weinstube des Restaurants konnten wir ein feines Nachtessen geniessen und den Abend mit Aargauer Weinen in gemütlicher Atmosphäre ausklingen lassen.

Einziger Kritikpunkt dieses gelungenen Abends war das Fehlen des traditionellen VIP-Buses. Der Organisator hatte entschieden, den Transport mit zwei PWs durchzuführen und so fehlte das gewohnte Bus- und GPS-Erlebnis. Dies wird nächstes Jahr wieder korrigiert - versprochen ;-)

 
2005: Besuch der Expovina in Zürich
Mit dem Besuch der Weinschiffe der Expovina (www.expovina.ch) in Zürich erlebten die Mitglieder des Club 500 ein weiteres Highlight. Per VIP-Bus nahmen in diesem Jahr 10 RCA-Gönner die Reise nach Zürich in Angriff. Nachdem Fido wiederum sein technisches Flair unter Beweis stellte und das Navigationssystem des Busses optimal bediente, konnten wir den Abend mit dem Besuch des Forums zum Thema 'Event Wine Tasting' beginnen. Der Thurgauer Sensoriker und Oenologe Andreas Fischer weihte uns in sehr unterhaltsamer Art in die Geheimnisse der Weindegustation und der Zubereitung von ausgefallenen Apéros ein.
Was passt besser zur Salami? Rot oder Weiss? Wieso nicht Ananas und Salami miteinander geniessen? Dazu ein Moscato... Die unglaublichsten Kombinationen wurden kreiert und probiert und an einigen konnte man wirklich gefallen finden. Es gab so viele Informationen, man konnte gar nicht alle behalten. Einige findet man unter www.genuesse.ch.
Nach dem Forum konnten wir das Gelernte gleich anwenden und an den verschiedenen Ständen der Weinhändler Weine aus der ganzen Welt degustieren. Die Ausstellung verteilte sich über insgesamt 12 Schiffe, welche an der Schifflände beim Bürkliplatz vertäut waren.
Anschliessend trafen wir uns zum Nachtessen in der Trattoria auf der MS Wädenswil. Die hervorragende italienische Küche mit dem passenden roten und weissen Wein dazu bildeten den gediegenen Abschluss dieses tollen Abends. 

2004: Besichtigung St. Jakob-Park in Basel

Die Reise 2004 führte den Club 500 in die Meisterarena nach Basel. Mit dem traditionellen Sammeltransport ab Bootshaus startete der diesjährige Anlass am 4. Oktober. Im ersten Teil des Abends wurde unter kundiger Führung der Superbau der Architekten Herzog und de Meron erkundet. Vom Shoppingcenter über die Altersresidenz gelangten wir schliesslich ins Heiligtum und konnten wie die Fussballstars die Arena durch die berühmte Senftube betreten und auf der Spielerbank Platz nehmen. Rasen betreten verboten - aber wir bekamen alles über die intensive Pflege des edlen Rasens zu hören. Alle zwei Tage wird gemäht, Belüftung von oben und unten, Bewässerung, Heizung und vieles mehr - es wird kein Aufwand gescheut. Der Gang durch die Lounges zeigte wie die finanzkräftigen Fussballfans die Spiele geniessen können. Anschliessend erholten wir uns beim Apéro in der Hattrick-Bar von den Strapazen der Führung, bevor uns dann das feine Nachtessen im Restaurant Uno erwartete. Zu später Stunde endete der Club 500 Gönneranlass 2004 wieder im Bootshaus.

2003: Kleines Brauseminar in der Brauerei Wädenswil
Für den Besuch einer Bierbrauerei war unser Kleinbus eine wichtige Voraussetzung. In der Brauerei Wädenswil erwartete uns ein lehrreicher, unterhaltsamer Abend mit Degustationsmöglichkeiten der verschiedensten Biersorten. In der Brauerei angekommen, durften wir zum Apéro gleich einige Biere probieren - helle, dunkle, trübe, alles was das Herz begehrt. Danach bekamen wir eine erste Einführung in die Geschichte des Biers und des Brauens und konnten die Kessel der Wädibräu besichtigen. Danach ging es weiter im Wechsel mit essen, besichtigen, degustieren und schliesslich durfte jeder sein eigenes Bier abfüllen und mit persönlicher Etikette versehen. Da dabei auch einiges an Bier neben die Flaschen spritzte, konnten einige Club 500er eine Bierdusche geniessen. Zum Abschluss des Abends gab es einen Wettbewerb, wo sich zeigte, wer nicht nur Bier getrunken hatte, sondern auch noch zuhörte. Da wir alle so erfolgreich waren, bekamen wir noch ein Bierkenner Diplom und wurden zum Wädenswiler-Brauer H.C (Hilfs-Chraft) ernannt.

2002: David Dimitri One-Man-Show im DAS ZELT and der Expo 02
Am 11. September brachen 10 Mitglieder des Club 500 Richtung Biel zum ersten Anlass auf. Im Kleinbus mit dem Präsidenten Andy Wüthrich am Steuer war das Ziel die Expo 02 Arteplage, wo ein kultureller und kulinarischer Leckerbissen angesagt war. Der Artist David Dimitri bot mit seiner One-Man-Show im grossen Zelt eine unterhaltsame Darbietung, welche mit Clownerie, Artistik, Pantomime und Action gespickt war. Dazu wurde ein feines Menu und Rotwein vom Bielersee serviert. Dieses ‚Diner Spectacle’ war beste Unterhaltung, so dass es Mitternacht wurde, bis der Club 500-Bus mit zufriedenen Insassen wieder Richtung Aarburg aufbrach.