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An den Ruder-WM der Junioren in Beijing klassierten sich im Doppelzweier-Halbfinal Raffael Römer/Elias Farhan auf dem 6. Platz. Die beiden Schweizer bestreiten damit am Samstag den B-Final um die Schlussränge 7-12. Eine Stufe tiefer, dies im C-Final um die Ränge 13-18, haben nach den heutigen Qualifikationsrennen und den jeweils 2. Plätzen der Junioren-Doppelvierer und der Juniorinnen-Doppelzweier Lea Schläppi/Katja Hauser anzutreten.
Für das Männer-Doppelzweier-Duo vom Zürichsee und vom Lac Léman stand zum vornherein fest, dass die Deutschen wie auch die Chinesen, die beiden an den Nachwuchs-Welttitelkämpfen führenden Rudersportnationen, einen Halbfinal auf einer für den ''Rest der Welt'' nicht erreichbaren Stufe austragen würden. Rothe/Peter in 6.27.32 wie auch Han/Zhong in 6.33.72 holten erwartungsgemäss das A-Final-Ticket; um den 3. und letzten A-Finalplatz entbrannte lediglich zwischen den Serben und den Kanadiern ein harter Kampf, den die Europäer in 6.41.06 gegenüber den Überseern (6.45.00) zu ihren Gunsten entschieden.
Römer/Farhan fuhren, gestützt auf die Absprachen mit der Teamleitung, ein taktisches Rennen und liessen auf der zweiten Streckenhälfte abreissen, um Kräfte für den Samstag zu sparen (7.16.10). Im B-Final um die Positionen 7-12 treffen die beiden erst 16-jährigen Schweizer, die jüngsten im Halbfinalfeld, auf die Duos aus Frankreich, Kanada, Holland, Kroatien und Estland. Für die Youngsters aus dem Schweizer Team geht es darum, sich mit einer Spitzenposition im B-Final in der ersten Ranglistenhälfte zu klassieren. Den A-Final bestreiten die Ukraine, Italien, Slowenien, Serbien und, als Favoriten, China sowie Deutschland.
Junioren-Doppelvierer: Schwere Beine ''rausgerudert''
Mit ihrem 2. Platz im Qualifikationsrennen C-/D-Final hinter Österreich holten sich Benjamin Maillefer/Samuel Annen/Lucas Tramèr/Raoul Maag die Startberechtigung für den C-Final um die Plätze 13-18. Der Schweizer Doppelvierer beklagte sich, herrührend aus dem kräfteraubenden Hoffnungslauf vom Donnerstag, über schwere Beine. Erst 500 m vor dem Ziel schoben sich von der 3. Position aus die Schweizer mit dem für diese Crew typischen Endspurt auf den 2. Platz, lediglich eine halbe Sekunde fehlte auf Sieger Österreich.
Im C-Final treffen die vier Schweizer auf Weissrussland, Polen, erneut die Österreicher, Portugal und Spanien. Das Team werde voll auf Angriff und damit auf Sieg fahren, liess der Doppelvierer verlauten.
Juniorinnen-Doppelzweier: Erst auf den letzten Metern geschlagen
Ebenfalls den 2. Platz im Qualifikationsrennen C-/D-Final erreichte der Juniorinnen-Doppelzweier. Lea Schläppi/Katja Hauser mussten auf den letzten 200 m den Ungarinnen den Vortritt lassen, die in 7.32.90 den Lauf vor den Schweizerinnen (7.34.50) und den Amerikanerinnen (7.36.44) gewannen. Schläppi/Hauser treffen in ihrem C-Final vom Samstag auf die Duos aus Lettland, Ungarn, Belgien, Schweden und den USA.
Deutliche dominatoren des Halbfinaltages waren die gastgebenden Chinesen und die Deutschen, sie werden die Mehrheit der insgesamt 13 Titel unter sich ausmachen und die unangefochtene Vormachtstellung im Junioren-Rudersport untermauern. Die Schweizer schlossen bisher in etwa den Erwartungen entsprechend ab, mit einem guten Ergebnis im B-Final lässt der Junioren-Doppelzweier berechtigte Hoffnungen auf eine vielversprechende Zukunft zu. Römer/Farhan haben, da beide erst 16 Jahre alt sind, bei den Junioren die sportliche Zukunft noch vor sich.
Der Halbfinaltag auf dem Olympiabecken von Beijing konnte bei angenehmen Temperaturen unter 30 Grad und einer erneut tiefen Luftfeuchtigkeit ausgetragen werden. Vom hohen Stand der Vorbereitung überzeugten sich mit einem Besuch bei den Ruderern heute Freitag mit Werner Augsburger (Missionschef Sommerspiele 2008) und Martin Rutishauser zwei Vertreter von Swiss Olympic. Beide lobten den hohen Vorbereitungsstand des Gastgebers der Sommerspiele 2008.
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