Oberhalb des Chötzelers kann, um die Brücke Murgenthal
zu passieren, individuell auf die entsprechend bessere
Seite gewechselt werden.

Folgende Gründe sprechen für die Einhaltung dieser Ordnung:
Erstens: Haftung bei Unfällen
Nach dem Bau des neuen Kraftwerkes ist das Gebiet oberhalb unseres Bootshauses
zu einer eigentlichen Freizeitlandschaft geworden. Immer mehr Badende und zum
Teil auch Motorboote bewegen sich auf der Aare. Sollte es, was wir alle nicht hoffen,
zu einem Unfall kommen, in dem ein Boot des RCA verwickelt ist, kann man uns den
Vorwurf der falschen Fahrtrichtung nicht anlasten. Somit ergibt dies auch keine
Unannehmlichkeiten bezüglich etwaigen Versicherungsleistungen.
Zweitens: Internationale Fahrtordnung
Mit der neuen Fahrtordnung erfüllen wir die Forderung der internationalen Fahrt-
richtlinien. Alle uns bekannten grösseren Fluss – Ruderclubs halten diese Ordnung
ebenfalls ein.
Drittens: „Chaos“ vor der Rampe
Im Bereich der Rampe kam es in den vergangen Jahren mehrmals zu heiklen
Situationen mit Beinahe-Kollisionen. Dies, weil beim Wegrudern zuwenig schnell
auf die Seite Rothrist gewechselt wurde, oder weil zum Anlegen an die Rampe
auf die Seite Rothrist ausgeholt wurde, und Boote, die vom Stauwehr oder von
Murgenthal her kamen, übersehen wurden. Mit der neuen Regelung ist dieser
Knotenpunkt entschärft.
Viertens: Anfänger
Bei Ruderlehrgängen können Anfänger auf der Seite Boningen bleiben. Bei einem
eventuellen Kentern haben Sie die Möglichkeit, via Boninger-Ufer zum Bootshaus
zurückzukehren. Ebenfalls kann der Betreuer schneller und leichter eingreifen.
Fünftens: Strömungssituation
Mehrere Versuchsfahrten mit dem Skiff haben ergeben, dass bei den neuen
Strömungsverhältnissen die Fahrt Richtung Murgenthal auf der Seite Boningen
ruhiger verläuft.
Der Vorstand dankt allen Mitgliedern zum voraus bestens für das konsequente
Einhalten der Fahrtordnung und für das Verständnis.
Für den Vorstand: Hansueli Truninger