Vereister SRV-Leistungstest -
respektables Abschneiden der Aarburger

Am vergangenen Wochenende stand der zweite Langstreckentest für die Ruderer mit internationalen Ambitionen an. Da der gewohnte Austragungsort, der Rheinkanal bei Mulhouse von einer dicken Eisschicht bedeckt und somit für die Ruderboote nicht befahrbar war, musste der Test verlegt werden und fand somit gleich vor den Türen des Schweizer Ruderhauses auf dem Sarnensee statt.

Marc Grepper

Der sonst sehr temperamentvolle Sarnensee, war glücklichweise sehr ruhig, somit herrschten trotz des leichten Regens ideale Testbedingungen. Aufgrund des neuen, erhöhten Organisationaufwandes, wurden nur bestimmte Athleten eingeladen.

Für die eingeladenen Junioren hatte, diese Veranstaltung eine zusätzliche Herausforderung, so war ihnen die Teilnahme nur im Zweier ohne Steuermann erlaubt. Der Zweier ohne ist die mit Abstand am schwersten zu rudernde Bootklasse, da jeder Ruderer nur ein Ruder hält. Diese Tatsache behinderte diejenige Ruderer die normalerweise in Bootklassen mit zwei Rudern pro Sportler trainieren und auch so ihre Rennen bestreiten.
Vom Ruderclub Aarburg hatten die 17/18-Junioren Philipp Oeggerli und Stephan Baschung Starterlaubnis. Trotz der guten Wetterverhältnisse hatte die verkürzte Strecke für die eher ungeübten Zweier-Ruderer seine Tücken. Die ausgesteckte Strecke ähnelte mehr einem Slalom als einer Ruderrennbahn, was verschiedensten Wettkämpfern Strafpunkte und dadurch einen Zeitzuschlag einbrachte.
Das Fazit für die Aarburger Ruderer fällt trotzdem recht positiv aus, so waren sie zeitmässig auf Rang 4 klassiert, mussten aber in Folge Zeitstrafe am Ende mit Rang 7 zufrieden sein. Auch die Tatsache der kurzen Vorbereitungszeit auf die ungewohnte Bootsklasse spricht für die jungen Aarburger Athleten.

Der Trainer Roger Grepper stuft den Test aufgrund der verkürzten Strecke, 5km anstatt 6km, und des Slalomkurses als wenig aussagekräftig ein.