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Vom Winde verweht und später abgebrochen
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Am letzten Februarsonntag, war der dritte Ruderlangstreckentest in Mulhouse angesetzt. Die Aarburger Ruderer nutzten den angenehm warmen und sonnigen Samstag auf dem ruhigen Kanal als abschliessende Trainingsmöglichkeit vor dem Test.
Am Sonntag war keine Spur mehr von dem fantastischen Wetter des vorigen Tages. Wie die Meteorologen es vorausgesagt hatten, wurde das Gebiet um Mulhouse von kraftvollen Sturmböen heimgesucht, was sich durch meerähnliche Verhältnisse auf dem Rhein-Nebenkanal bemerkbar machte. Schon auf dem Weg flussaufwärts zum Start, wurden die leichten, schmalen Ruderboote herumgeschaukelt und geworfen. Schlimmer kam es noch auf der 6 Kilometer langen Rennstrecke, einige wurden durch die unregelmässig starken Böen von der einen Uferseite zur Uferseite gewindet, andere hatten mehr Pech und krachten mit ihren durch den Sturm nicht mehr beherrschbaren Kunststoff Nussschalen gegen die Kanalmauern. Neben all dem Chaos gab es Ruderer, die unglaubliches Glück hatten und vom Wind regelrecht ins Ziel getragen wurden.
Als ungefähr ein Viertel des Teilnehmerfeldes ihren Wellenkurs beendet hatte, wurde der Test abgebrochen. Aufgrund der schlechten Verhältnisse kann keine der gemessenen Zeiten ernst genommen werden.
Aus dem Aarburger Regattateam, sind drei von sechs Wettkampfruderern gestartet. Andreas Baschung, er erreichte den ersten Platz bei den Junioren, von allerdings nur zwei gestarteten und Marc Grepper, er ruderte in der höchsten Stärkeklasse auf den Platz 31 von 37. Während des Rennens von Manuela Rüegger kam der Abbruch, so konnte sie nach der Hälfte des Kurses am Steg anlegen.
Die restlichen Aarburger, Philipp Oeggerli, Stephan Baschung, Alex Höngger, Eric Grepper und David Uske mussten auf dem Land bleiben. Zu Schäden an Personen oder Material ist es bei den Aarburgern glücklicherweise nicht gekommen.
Marc Grepper
Resultate des Langstreckentests. Mehr dazu ...
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