Meldeauflagen verletzt,
nun droht einjährige Sperre

Dem Deutschen Olympia-Vierten Felix Drahotta droht wegen Verstössen gegen die Anti-Doping-Richtlinien eine einjährige Sperre. Das teilte der Deutsche Ruderverband (DRV) mit.
Der 21-Jhrige hatte zum dritten Mal innerhalb von 18 Monaten gegen Meldeauflagen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) verstossen.

Drahotta hatte nach DRV-Angaben dreimal nicht angegeben, wo er für Dopingkontrollen zu erreichen ist. Als Konsequenz daraus zog der DRV Drahotta mit sofortiger Wirkung von der U23-WM im weirussischen Brest zurück. Dort sollte er im Achter starten. Der Rechtsausschuss des Ruderverbandes wird nun über das Strafmass entscheiden.

„Nach dieser schockierenden Nachricht hat der Ruderer natürlich nicht mehr den Kopf frei, deshalb haben wir ihn vorsorglich aus dem Kader gestrichen. Wir wollen auch den Männer-Achter nicht gefährden, da wir dort gute Chancen haben", sagte DRV-Vorstand Dag Danzglock.

Drahotta war bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 gemeinsam mit Tom Lehmann im Zweier ohne Steuermann überraschend auf Platz vier gerudert.